Die Rechenmaschinen von Konrad Zuse

Die Rechenmaschinen von Konrad Zuse

Raúl Rojas (Hrsg.), Springer-Verlag, Berlin, 1998. Neudruck 2001. Zweite Auflage, 2010.

Die Rechenmaschinen Z1 und Z3 von Konrad Zuse (1910-1995) haben das Computerzeitalter mitbegründet. Dieses Buch würdigt aus verschiedenen Blickwinkeln den großen Pionier der Informatik und seine genialen Erfindungen. Erstmals wird die Patentanmeldung der berühmten Rechenmaschine Z3 vorgestellt; alle Schaltungen werden von R. Rojas ausführlich erläutert. Anschließend wird die Architektur der Rechenmaschinen detailliert beschrieben, wobei die Verwandtschaft mit modernen Entwürfen überrascht.

Mit diesem Buch, erstmalig 1998 erschienen, und 2010 in eine veränderte Auflage neu aufgelegt, wurde zum ersten mal die innere Struktur der Rechenmaschinen von Konrad Zuse das allgemeine Publikum ausführlich vorgestellt.

Rezension: Dr. Christoph Pöppe, Spektrum der Wissenschaft, 1.6.1999

„Es ist schon nicht einfach zu verstehen, wie ein Computer in den elementarsten Einzelheiten funktioniert. Die Realisierung dieses Prinzips mit beweglichen Blechen und Stiften ist ein Kunststück für sich, und beides aus Zuses Schriften herauszulesen erfordert lange und geduldige Forscherarbeit. Raúl Rojas, Professor für Informatik in Halle und Berlin, hat das für die logische Struktur der mechanischen Z1 und der logisch nahezu äquivalenten Relaismaschine Z3 geleistet; seine Beschreibung bildet einen wesentlichen Teil des vorliegenden Buches.“